JFV Göttingen e.V.

JFV Göttingen e.V.

Jugendförderverein von 2010
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Satzung

Vereinssatzung des JFV  (Jugend Fußball Verein) Göttingen

 

 § 1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen JFV Göttingen e.V. Er hat seinen Sitz in Göttingen.
Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2 Zweck

a)     Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Ausübung des Sports. Besondere Bedeutung kommt der   Betreuung und Förderung der Kinder und Jugendlichen bei. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die angebotenen Sportarten. Die Betreuung der Sportangebote erfolgt durch sportfachlich vor gebildete  Übungsleiter/innen.

b)    Die Zusammenarbeit des JFV Göttingen mit den Stammvereinen  wird in einem gesonderten  Kooperationsvertrag geregelt.

c)     Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitglieder der Vereinsorgane können neben dem Ersatz ihrer nachgewiesenen Aufwendungen im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine pauschale Aufwandsentschädigung erhalten. Die Höhe ist durch den in § 3 Nr. 26a Einkommensteuergesetz genannten Betrag begrenzt. Über die Zahlung einer Aufwandsentschädigung entscheidet der Vorstand.

 

§ 4 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden.

(2) Über die Aufnahme von aktiven Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreterinnen/Vertreter.

(3) Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod des Mitglieds

b) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand. Sie ist nur zum 31.12. oder 30.06. eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zulässig.

c) durch Ausschluss aus dem Verein

  • wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
  • wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder
  • wegen groben unsportlichen Verhaltens.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat er dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.

(4) Neben der aktiven Mitgliedschaft besteht die Möglichkeit der passiven Fördermitgliedschaft. Fördermitglieder erklären sich bereit, die Ziele des Vereins zu unterstützen. Förderndes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.

 

§ 6 Beiträge und sonstige Pflichten

Von den Mitgliedern können Beiträge erhoben werden. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Die Mitgliederversammlung beschließt eine gesonderte Beitragsordnung. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit. Endet eine Mitgliedschaft unterjährig, erfolgt keine anteilige Rückerstattung der Beiträge.

Die von Mannschaften gewonnenen Preise werden Eigentum des Vereins. Jedes Mitglied hat die von einer ordentlichen Mitgliederversammlung beschlossene Sportbekleidung anzuschaffen, wenn es nicht vom Vorstand davon befreit wird.

 

§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind :

  • a) die Mitgliederversammlung
  • b) der Vorstand
  • c) der Beirat.

 

§ 8 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über die Wahl des Vorstands, die Prüfung und Genehmigung der Jahresabrechnung, Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins und findet einmal jährlich im ersten Quartal statt.

2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ¼ der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt und muss von diesem genehmigt werden.

3. Die Einladung zur ordentlichen Versammlung erfolgt durch öffentliche Bekanntmachung auf vereinseigenen Homepage, soweit eine solche besteht, mit einer Frist von 14 Tagen unter Bekanntgabe der Tagesordnung.

4. Die Mitgliederversammlung ist Beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

5. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr.

6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Für Beschlüsse über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des Vereins, ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Eine Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins kann nicht außerhalb der Einladung zu einer Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung gesetzt werden, eine Stellvertretung ist bei einer Beschlussfassung über eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins unzulässig.

7. Über die Beschlüsse wird eine Niederschrift gefertigt, die von dem Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist.

 

§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

  • 1. Vorsitzenden
  • 2. Vorsitzenden (Organisation)
  • 3. Vorsitzenden (Finanzen)

 

2. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden / des Vorsitzenden, bei deren/dessen Abwesenheit die ihrer Vertreterin/seines Vertreters. Der Vorstand ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen; er ist berechtigt, für bestimmte Zwecke Ausschüsse einzusetzen. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.

3. Die Vorstandssitzung leitet der/die1. Vorsitzende, bei dessen/deren Abwesenheit der/die  2.  Vorsitzende. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Ein Vorstandsbeschluss kann ggf. auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

4. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist:

  • die erste Vorsitzende/der erste Vorsitzende
  • die stellvertretende Vorsitzende/der stellvertretende Vorsitzende
  • die Kassenwartin/der Kassenwart

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch eines der vorgenannten drei Vorstandsmitglieder, diese sind jeweils Alleinvertretungsberechtigt.

5. Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

6. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.

 

§ 10 Beirat

Der Beirat besteht aus Personen, die jeweils den Vorständen der zu  § 2 b) genannten Stammvereine angehören müssen.

Der Beirat hat die Aufgabe den Vorstand zu unterstützen, sowie an diesen Empfehlungen und Wünsche der Stammvereine zu übermitteln.

Der Beirat ist ein beratendes Gremium und hat das Recht bei Nichtachtung seiner Interessen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

 

§ 11 Finanzen

1. Der Verein finanziert sich unter anderem aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und öffentlichen Zuschüssen.

2. Die Mitglieder erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

4. An die Mitglieder der Organe und Übungsleiter des Vereins kann eine angemessene echte Aufwandsentschädigung und eine solche oder eine Vergütung analog § 3 Nrn 26 u. 26a EstG gezahlt werden.

 

§ 12 Auflösung des Vereins und Anfall des Vereinsvermögens

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins:

 

a)              jeweils zu gleichen Teilen an die Stammvereine.

oder

b)             an die Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte

Körperschaft die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, sportliche

Zwecke (Jugendförderung) zu verwenden hat.

 

Die Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 05. August 2011 geändert und beschlossen.

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